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Über uns


  • Das HEB-Ingenieurbüro für Konstruktion und Design wurde am 1. September 1980 von Heinrich Erich Böcker gegründet. Bestimmend für den Anfang der Aktivitäten des Ingenieurbüros war eine Industrievertretung für den deutschsprachigen Raum für Zeitrelais sowie Impulszähler der amerikanischen Firma EAGLE. Hinzu kamen bestehende Verbindungen im IR-Sektor mit der Firma Philips sowie Geräteentwicklungen und -fertigung für Universitätskliniken in Hamburg, Dortmund, München und Frankfurt auf dermatologischem Gebiet.

  • In den 80er Jahren begann die Zeit der Umrüstung der petrochemischen und chemischen Industrie von der meist analogen, pneumatischen Mess- und Regeltechnik auf die zeitgemäße, digitale Technik zum Messen und Regeln. In eine dieser Umrüstungen war das HEB-Ingenieurbüro maßgeblich eingebunden, und zwar in die damit in Verbindung stehenden Aktivitäten der ESSO-Rotterdam-Raffinerie. In diesem Zusammenhang war eine der ersten Aufgaben des Ingenieurbüros, ein zweckgebundenes Qualitätshandbuch zu erstellen. Dieses wurde von der ESSO abgenommen und ist seitdem für alle beteiligten Firmen der Mess- und Regeltechnik verbindlicher Standard.

  • Auf Empfehlung der Firma Philips erhielt das HEB-Ingenieurbüro im Jahr 1994 von der damals unter dem Namen Krupp-Corpoplast GmbH firmierenden Firma den Auftrag, die bis zu diesem Zeitpunkt eingesetzten IR-Bestrahlungsgeräte mit zölligen Abmessungen in ein DIN-konformes Modul umzuwandeln. Krupp-Corpoplast war der Wegbereiter in der Entwicklung und Herstellung von PET-Flaschenblasmaschinen weltweit. Eine besondere Herausforderung dabei war die Entwicklung eines Keramikreflektors, der bis zu 1200 °C hitzebeständig sein musste, einen optimalen Wirkungsgrad aufwies und vor allem keine organischen Bestandteile beinhaltete. Letztere hatten in der Vergangenheit bei den IR-Geräten zu unerwünschten Begleiterscheinungen in Form von Geruch und Qualm geführt.

  • Nach monatelangen Versuchen und unvermeidbaren Fehlschlägen konnte schließlich auch diese Aufgabe gelöst werden: Die HEB-Faserkeramik war geboren. Bis heute ist diese Faserkeramik ein wichtiger Bestandteil von IR-Heizmodulen, die konzentrierte Infrarot-Energie für die Wärmebehandlung unterschiedlichster Materialien und in vielen Industriezweigen nutzen.

  • In den Jahren 1999–2000 wurde das ursprünglich als Personengesellschaft gegründete Ingenieurbüro über den eingetragenen Kaufmann in die HEB Bestrahlungstechnik AG umgewandelt.

  • Nachdem wir in einem Keller gestartet waren, bezogen wir schließlich 1.200 m² einer ehemaligen Segeltuchmacherei.

  • Ab Frühjahr 2001 bereiteten wir uns auf die Zertifizierung unseres Qualitätsmanagementsystems nach ISO 9001 vor. Die Zertifizierung erhielten wir am 23. April 2002.

  • Im Jahr 2002 wurde auch eine Impulschweißmaschine angeschafft, um das Spektrum unserer Fertigung für eigene Produkte und Lohnfertigung zu erweitern.
    Durch die Erweiterung der Fertigung konnten wir drei zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.

  • Ab 2006 reifte der Entschluss, für die zukünftige Entwicklung der Firma eigene Räumlichkeiten zu schaffen. Mit dem Bau von zwei Gewerbehallen am Buchsbaumweg in Wedel schufen wir unser neues Firmendomizil. Im September 2009 konnten wir den Neubau beziehen.

  •  Im Jahr 2010 bereiteten wir uns auf die erweiterte Zertifizierung nach EN ISO 13485 vor. Diese wurde am 23. März 2011 durch den TÜV Rheinland bestätigt.